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Minister Herbert Reul

Minister Reul
Minister Herbert Reul
Herbert Reul, 1952 in Langenfeld geboren, ist seit 30. Juni 2017 Minister des Innern in Nordrhein-Westfalen.
IM NRW

Er studierte Sozial- und Erziehungswissenschaften in Köln. Nach dem Referendariat arbeitete er als Studienrat an einem Gymnasium in Wermelskirchen. Von 1985 bis 2004 gehörte Reul dem nordrhein-westfälischen Landtag an. Von 1985 bis 1991 war er schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. 1987 wurde er Mitglied des Landesvorstandes der CDU Nordrhein-Westfalen, von 1991 bis 2003 war er Generalsekretär der Landespartei.

Von 2004 bis 2017 war Herbert Reul Abgeordneter im Europäischen Parlament. Von 2009 bis 2012 war er Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie, von 2012 bis 2014 war er Vorsitzender der Delegationen für die Beziehungen zur koreanischen Halbinsel. Zuletzt war er Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament.

Am 30. Juni 2017 wurde Herbert Reul zum Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt.

Er ist verheiratet, hat drei Töchter und lebt in Leichlingen.

 

Interview mit dem neuen Minister des Innern Herbert Reul am 30. Juni 2017:

Herr Reul, tun wir mal so, als wären wir auf Twitter. Bitte stellen sie sich in 140 Zeichen vor!

Gebürtiger Rheinländer, überzeugter Europäer, neuer Innenminister. Eine große Aufgabe, auf die ich mich freue, die mich aber auch demütig macht. Passt das?

Fast. Für einen Politiker aber wirklich gut! Sehen Sie Anknüpfungspunkte zwischen ihrer neuen Tätigkeit als Innenminister und der bisherigen als EU-Parlamentarier?

Es gibt tatsächlich thematisch Anknüpfungspunkte: Terrorismus, Schutz der Außengrenzen oder die Vorratsdatenspeicherung. Aber es ist doch klar, dass ich mich zunächst einarbeiten muss - zügig und gründlich. Dazu brauche ich das Wissen, die Erfahrung und die Hilfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in meinem Geschäftsbereich.

Mit Jürgen Mathies als neuen Staatssekretär haben Sie einen erfahrenen Polizisten und Sicherheitsexperten an Ihrer Seite. Was bedeutet das für Ihre Arbeit?

Dass wir gemeinsam viel für die Sicherheit der Menschen in NRW bewegen können. Es geht darum, den Neustart der Sicherheitspolitik in NRW zu gestalten. Politisch wird es einige dicke Bretter zu bohren geben. Deshalb ist es gut, einen Staatssekretär zu haben, der als Fachmann weit über die Grenzen der Polizei hinaus anerkannt und geschätzt ist.

Wie beurteilen Sie die Arbeit der NRW-Polizei?

Die NRW-Polizei leistet hervorragende Arbeit. Ich will dafür sorgen, dass sich die immer größer werdende Arbeitsbelastung künftig auf noch mehr Schultern verteilt. Deshalb werden wir die Neueinstellungen pro Jahr auf 2.300 erhöhen.

Wird es mit ihnen tiefgreifende Änderungen der Sicherheitsarchitektur in NRW geben?

Es wird eine tiefgreifende Überprüfung der Sicherheitsarchitektur in NRW geben. Wir haben mit der Bosbach-Kommission in der Staatskanzlei ein Gremium mit sehr klugen und erfahrenen Fachleuten. Davon kann NRW nur profitieren.

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