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Neues Polizeiboot getauft: „Eine moderne Flotte für das größte Polizeirevier in NRW“

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"WSP 15"
Neues Polizeiboot getauft: „Eine moderne Flotte für das größte Polizeirevier in NRW“
Die Abteilungsleiterin der Polizei im Innenministerium NRW hat heute (3. November) in Begleitung des Innenministers Herbert Reul das neue Polizeiboot auf den Namen WSP 15 getauft.
PLZ
47053
Polizei Duisburg
Polizei Duisburg

In der bundesweit einzigen Polizeiwerft in Münster ließ Frau Dr. Daniela Lesmeister - so wie die Schifffahrtstradition es vorsieht - eine Flasche Sekt an der Bordwand des Bootes zerschellen. 

Das frisch getaufte Kanalstreifenboot löst somit im Wachbereich Münster seinen in die Jahre gekommen Vorgänger ab. „Nach 42 Dienstjahren schicken wir die alte WSP 15 jetzt in Pension. Das größte Polizeirevier in NRW braucht zur Bewältigung der Aufgaben eine moderne Flotte“, so die Duisburger Polizeipräsidentin Frau Dr. Elke Bartels. Die Wasserschutzpolizei, die auf 900 km schiffbaren Wasserstraßen in NRW und Zuständigkeitsbereichen in Niedersachsen für Sicherheit und Ordnung sorgt, gehört dem Polizeipräsidium in Duisburg unter Leitung von Polizeidirektor Björn Ekhoff an. 

Zwei 350 PS starke Motoren werden nun das 13,4 Tonnen schwere, 14 Meter lange und vier Meter breite Polizeiboot auf dem Dortmund-Ems-Kanal und der Ems antreiben. Für eine bessere Erkennbarkeit sorgt eine Folierung im neuen Neondesign. 

Ein Jahr lang haben die Bootsbauer der Siemer Jachtservice Hunte-Ems GmbH in der Werft in Barßel-Reekenfeld an dem 1,1 Millionen Euro schwerem Projekt geschraubt und gefeilt - bis die frisch getaufte WSP 15 als eines von 23 Streifenbooten und einem trailerbaren Boot im Land heute zu Wasser gelassen wurde.

Mit ihr werden die Wasserschutzpolizisten der Wache Münster unter anderem zur Aufnahme von Unfällen auf dem Kanal und der Ems fahren, Schiffskontrollen durchführen und den Umschlag sowie  Transport gefährlicher Güter überwachen. 

Nicht zu vergessen ist noch eine besondere Saisonaufgaben: Strahlender Sonnenschein und Hitze ziehen jedes Jahr zahlreiche Erholungssuchende an Flüsse und Kanäle. Einhorn-Badeinseln, Stand-up-Paddler und Schwimmer machen es allerdings der Berufsschifffahrt schwer. Und hinterlassener Müll an den Ufern ist nicht nur Umweltverschmutzung, sondern für Tiere und Menschen gefährlich. Die Beamten der Wasserschutzpolizei werden nicht müde, Jahr für Jahr auf die Gefahren des Badens in schiffbaren Gewässern hinzuweisen und beispielsweise auch Umweltverstöße zu verfolgen.