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Landesweite Kontrollen des Reiseverkehrs in Nordrhein-Westfalen

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Sicher in den Urlaub
Landesweite Kontrollen des Reiseverkehrs in Nordrhein-Westfalen
Minister Reul: „Sicherheit beginnt beim Packen.“
PLZ
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Ministerium des Innern NRW
Ministerium des Innern NRW

Zur Mitte der Sommerferien kontrolliert die nordrhein-westfälische Polizei landesweit den Reiseverkehr und gibt Sicherheits-Tipps für die Fahrt in den Urlaub. Innenminister Herbert Reul besuchte aus diesem Anlass eine Kontrollstelle des Polizeipräsidiums Düsseldorf an der Raststätte Hösel auf der Bundesautobahn A3. Vor Ort festgestellte Verstöße ahndete die Polizei sofort. Reisende konnten sich an Informationsständen beraten lassen, die Polizei hat für die Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisiert. Auch die Feuerwehr war vertreten und klärte unter anderem in Sachen Brandschutz im Straßenverkehr auf.

„Nehmen Sie Rücksicht, halten Sie sich an die Regeln und richten Sie Ihren Fokus während der Fahrt auf den Verkehr und nicht aufs Handy. Denken Sie da vor allem auch an Ihre Familie, die mit im Auto sitzt und für die sie die Verantwortung haben“, mahnte Innenminister Herbert Reul. Überhöhte Geschwindigkeit, zu wenig Abstand und Ablenkung gehören auch im Reiseverkehr zu den Hauptunfallursachen. So kam es 2021 auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen zu 1.202 Unfällen wegen zu geringem Abstand. Überhöhte Geschwindigkeit war in 1.916 Fällen der Grund für einen Unfall. Auf diese und andere Gefahren im Straßenverkehr wies die Polizei an ihren Informationsständen hin. Reisende konnten durch VR-Brillen und einen Ablenkungssimulator etwa Seite die Tücken des toten Winkels oder den Straßenverkehrsraum aus Kindersicht selbst erleben.

„Damit alle sicher ans Ziel kommen, sollte man bereits vor der Abfahrt in den Urlaub ein paar Dinge beachten. Dazu gehört die Kontrolle von Reifendruck, Ölstand und Wasser genauso wie ausreichend Schlaf für den Fahrer und die korrekte Beladung. Umherfliegende Gegenstände können zu schweren Verletzungen führen. Sicherheit beginnt beim Packen“, sagte Innenminister Reul am Samstagmorgen auf dem Rastplatz an der A3. Die Polizei zeigte den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern unter anderem, wie sie Ladung im Kofferraum sicher verstauen, ab wann ihr Wohnmobil überladen ist und wie Fahrrad- und Gepäckträger ordnungsgemäß angebracht werden. Ein besonderes Augenmerk lag bei der Aktion auf der Sicherung von Kindern. Statistiken zufolge wird nur ein Drittel von ihnen bei der Fahrt im Auto ordnungsgemäß gesichert.

Der landesweite Einsatz, bei dem alle 47 Kreispolizeibehörden beteiligt waren, ist bereits der zweite in den Sommerferien 2022. Zum Ferienstart gab es ebenfalls einen Kontrolltag, an dem die Polizei entlang der Haupreiserouten präsent war. Pünktlich zur zweiten Reisewelle fand nun der zweite Aktionstag statt. Viele Menschen brechen an diesem Wochenende in den Urlaub auf, während andere bereits zurückfahren. Außerdem belastet der Ferienstart in den Niederlanden und anderen Bundesländern die Straßen in Nordrhein-Westfalen zusätzlich.

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