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Straftaten im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe

Hochwasser und Starkregen
Straftaten im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe
„Fake-Shops", "falsche Spendensammler", und "falsche Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe": Kriminelle nutzen derzeit die Lage rund um die Flutkatastrophe auf vielfältige Weise aus.
LKA NRW

Auf Fake-Shops bieten sie technische Geräte (Tauchpumpen, Entlüftungsgeräte, usw.) und Gegenstände des täglichen Bedarfes an, die bei den Betroffenen im Moment stark gefragt sind. Der Kunde zahlt, erhält aber keine Ware.

Oder, sie geben sich als Spendensammler aus, um Geld für die Geschädigten zu erschleichen.

In anderen Varianten geben sie sich als Mitarbeiter von Versorgungsbetrieben, oder als sonstige Amtspersonen aus, die technische Kontrollen in den Häusern und Wohnungen durchführen wollen.

 

Die Polizei gibt hierzu die folgenden Hinweise:

  • Seien Sie bei besonders günstigen Angeboten im Netz vorsichtig. Zahlen Sie nicht im Voraus.

  • Spenden Sie nur an Ihnen bekannte Institutionen. Nutzen Sie hierzu die öffentlich zugänglichen Daten und Kontoverbindungen.

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, weder beim Spenden, noch in anderen Situationen. Wählen Sie im Notfall die 110.

  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher. Sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe. Bei akuter Bedrohung rufen Sie die Polizei unter 110.

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

  • Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.

  • Melden Sie solche Vorfälle Ihrer Polizei.

  • Nutzen Sie zur Antragsstellung für Ihre eigene finanzielle Unterstützung ausschließlich die Daten und Formulare der offiziellen Seite des Land NRW https://www.land.nrw/de/soforthilfe

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminalkommissariate Kriminalprävention und Opferschutz in der für Ihren Wohnort zuständigen Polizeidienststelle geben Ihnen gerne weiterführende Informationen.

 
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