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Amokfahrt in Münster kostet drei Menschen das Leben

Amokfahrt Münster
Amokfahrt in Münster kostet drei Menschen das Leben
Innenminister Reul: „Es spricht sehr viel dafür, dass es sich um einen Einzeltäter handelt.“

Nach der Amokfahrt mit insgesamt drei Toten in Münster verdichten sich die Hinweise, dass der 48-jährige Täter psychisch labil und suizidgefährdet war. Die polizeilichen Ermittlungen konzentrieren sich jetzt auf das Verhalten des Täters in den Vorwochen. Dieses Bewegungsprofil soll Rückschlüsse auf die Hintergründe der Tat geben.

Am Samstag, 7. April 2018, fuhr um 15:27 Uhr ein silbergrauer Campingbus im Zentrum von Münster in eine Gruppe von Menschen, die sich im Außenbereich einer Gaststätte aufhielt. Dabei wurden eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg und ein 65-jähriger Mann aus dem Kreis Borken getötet und mehr als 20 Menschen zum Teil schwer verletzt. Einige von ihnen schweben immer noch in Lebensgefahr. Unmittelbar im Anschluss an die Tat erschoss sich der Täter mit einer Schusswaffe selbst.

„Diese schreckliche Tat mitten in der Altstadt von Münster erfüllt mich mit Entsetzen und tiefer Trauer. Mein tief empfundenes Mitgefühl gehört den Angehörigen der Toten und den Verletzten“, sagte Innenminister Herbert Reul. „Mein Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern von Polizei, Feuerwehr und Hilfsdiensten, die seit Samstag in Münster unermüdlich im Einsatz sind und sich um die Verletzten und die Menschen in Münster kümmern. Ich danke auch der Münsteraner Bevölkerung für ihr besonnenes Verhalten unmittelbar nach der Tat.“