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NRW-Sicherheitsbehörden sind nach Anschlägen besonders wachsam

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NRW-Sicherheitsbehörden sind nach Anschlägen besonders wachsam
Innenminister Reul ordnet Sicherheitsabsprachen mit Städten und Gemeinden an
IM NRW

NRW-Innenminister Herbert Reul zeigt sich nach den Anschlägen in Spanien tief betroffen. „Ich bin in Gedanken bei den Opfern und den Angehörigen der Getöteten und Verletzen. Dass Terroristen im Herzen Europas wieder unschuldige Menschen ermordet haben, bestürzt mich sehr. Wir wissen, dass wir als freie Gesellschaft verwundbar sind. Aber wir werden uns dieser barbarischen Gewalt nicht beugen“, so Reul. Als Zeichen der Trauer und Anteilnahme hat der Minister für heute Trauerbeflaggung im Land angeordnet 
 
Mit Blick auf die aktuelle Sicherheitslage in NRW sprach Reul von einer hohen abstrakten Gefährdungslage. „Wir wissen, dass Anschläge wie die gestern in Spanien jederzeit und überall passieren können - auch in NRW.“ Die Sicherheitsbehörden des Landes unternähmen alles in ihrer Macht stehende, die Menschen in NRW zu schützen. Reul: „Nach den Ereignissen in Spanien sind Polizei und Verfassungsschutz ganz besonders wachsam“. Das gelte insbesondere für die Innenstadtbereiche und die an diesem Wochenende anstehenden Großveranstaltungen. 
 
Auf Veranlassung von Minister Reul hat das Innenministerium die Polizeibehörden des Landes daher in einem Erlass angewiesen, unverzüglich Kontakt mit den Städten und Gemeinden aufzunehmen. Dabei sollen mögliche weitere Sicherungsmaßnahmen vor Ort abgestimmt werden. Außerdem wurden die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Reul: „Polizei und Verfassungsschutz sind darauf vorbereitet, jederzeit angemessen auf eine neue Bedrohungslage zu reagieren. Wir tun alles Menschenmögliche dafür, um einen Anschlag zu verhindern.“