Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Vorsicht K.O.-Tropfen

Weisser Ring
Vorsicht K.O.-Tropfen
Alaaf und Helau - die Jecken feiern am Wochenende den Beginn der fünften Jahreszeit. Die ausgelassene Stimmung nutzen einige Straftäter aus und mischen ahnungslosen Opfern K.O.-Tropfen ins Getränk.
IM NRW

Am Wochenende feiern die Jecken In Kneipen und Diskotheken, aber auch auf privaten Partys den Beginn der neuen Karnevalssession. Straftäter nutzen diese ausgelassene Feierstimmung, um unbemerkt farb- und geruchlose K.O.-Tropfen in offenstehende Getränke zu mischen. K.O.-Tropfen führen bei den ahnungslosen Opfern zu starken Bewusstseinsstörungen bis hin zur Willenlosigkeit und Bewusstlosigkeit. Die Täter bringen ihre Opfer an einen anderen Ort. Dort kommt es zu sexuellen Übergriffen und Diebstählen.

 

So schützen Sie sich vor K.O.-Tropfen:

  • Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Keine offenen Getränke oder Speisen von Fremden annehmen.
  • Freudinnen sollten aufeinander achten und ihre Getränke nicht unbeobachtet lassen.
  • Höchste Vorsicht ist geboten, wenn es der Freundin plötzlich schlecht geht und Fremde sie aus dem Raum bringen wollen.

Das Betäuben mit K.O.-Tropfen stellt eine gefährliche Körperverletzung gemäß § 224 des Strafgesetzbuchs (StGB) dar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bestraft werden. Das setzt voraus, dass bei der Polizei Strafanzeige erstattet wird und möglichst schnell Blut und Urin auf K.O.-Tropfen untersucht werden. Auch beim bloßen Verdacht des Missbrauchs von K.O.-Tropfen sollte die Polizei über den Notruf 110 alarmiert werden. Die Polizei berät Sie gerne.

 

In einer Kampagne macht Der WEISSE RING auf die Gefahren durch K.O.-Tropfen aufmerksam. Unterstützt wird der Verein dabei von Schauspieler und Serien-Star Tom Wlaschiha, der in einem Video-Clip zum Thema zu sehen ist.