Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Vorsicht! K.O.-Tropfen!

KO-Tropfen
Vorsicht! K.O.-Tropfen!
Informieren Sie sich - geben Sie Tätern keine Chance.

Was sind K.O.-Tropfen
K.O.-Tropfen sind farb- und geruchlose, chemische Substanzen, die ahnungslosen Personen unbemerkt verabreicht werden und zu starken Bewusstseinsstörungen bis zur Willenlosigkeit und Bewusstlosigkeit führen.

Wie werden K.O.-Tropfen den Opfern beigebracht?
Die Täter mischen K.O.-Tropfen ihren Opfern, meist Mädchen und Frauen, in offenstehende Getränke in Gläsern oder Flaschen. Dies geschieht häufig in Kneipen und Diskotheken, aber auch auf privaten Parties.

Was passiert danach?
Die Täter verbringen ihre zunächst willenlosen Opfer an einen anderen Ort, hier kommt es dann zu sexuellen Übergriffen an den mittlerweile oftmals bewusstlosen Opfern oder diese werden bestohlen oder ausgeraubt.

Wie schützt man sich vor K.O.-Tropfen?

  • offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen
  • keine offenen Getränke oder Speisen von Fremden annehmen
  • Freudinnen sollten aufeinander achten und ihre Getränke nicht unbeobachtet lassen
  • Höchste Vorsicht ist geboten, wenn es der Freundin plötzlich schlecht geht und Fremde sie aus dem Raum bringen wollen

Was ist zu tun, wenn es doch passiert ist?
Die Verabreichung von K.O.-Tropfen stellt im Regelfall eine gefährliche Körperverletzung gemäß Paragraf 224 des Strafgesetzbuchs (StGB) dar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bestraft werden. Das setzt voraus, dass Sie bei der Polizei eine Strafanzeige erstatten und möglichst schnell Blut und Urin auf das Vorhandensein von K.O.-Tropfen untersuchen lassen. Scheuen Sie sich nicht, schon beim bloßen Verdacht auf Verabreichung von K.O.-Tropfen die Polizei zu alarmieren, zum Beispiel über den Notruf 110.

Haben Sie Fragen?
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriminalkommissariats Kriminalprävention und Opferschutz Ihrer zuständigen Kreispolizeibehörde werden Ihnen weiterhelfen.