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Staatssekretär Jürgen Mathies

Staatssekretär Mathies
Staatssekretär Jürgen Mathies
Jürgen Mathies, 1960 in Wuppertal geboren, ist seit 30. Juni 2017 Staatssekretär im Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalen.
IM NRW

Er ist in Halver/Sauerland aufgewachsen. Seit Anfang 2016 war er Polizeipräsident von Köln. Am 30. Juni 2017 wurde er zum Staatssekretär im Ministerium des Innern NRW ernannt.

1977 trat er in die Polizei NRW ein. Nach der Ausbildung ging er zur Polizei Köln, wo er zwölf Jahre lang in unterschiedlichen Bereichen arbeitete. Im Anschluss an sein Studium an der Polizei-Führungsakademie in Münster (heute Deutsche Hochschule der Polizei) hat Jürgen Mathies verschiedene Führungsfunktionen bei der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis und der Polizei Köln ausgeübt.

Von 1997 bis 2003 war er bereits im Innenministerium NRW tätig, danach wurde er Hauptdezernent in der Polizeiabteilung bei der Bezirksregierung Köln. Von 2001 bis 2006 leitete Jürgen Mathies die im Auftrag der Innenministerkonferenz eingesetzte Projektgruppe zur Erarbeitung der polizeilichen Rahmenkonzeption für die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

2006 kehrte Mathies als Einsatzreferent und Vertreter des Inspekteurs der Polizei ins Innenministerium zurück. Von Juli 2007 bis zu seiner Berufung zum Polizeipräsidenten in Köln war er Leiter des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen in Duisburg.

Jürgen Mathies ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.​

 

Interview mit dem neuen Staatssekretär des Ministerium des Innern NRW Jürgen Mathies am 30. Juni 2017:

In ihrem Brief an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kölner Polizei schreiben sie, dass Sie Abschiedsschmerz verspüren. Haben sie den mittlerweile überwunden?
Mein Blick geht nach vorne. Es gibt viel zu tun. Ich war gerne Polizeipräsident in Köln und werde auch immer gerne an diese Zeit zurückdenken.

Bringt ihr polizeilicher Background Vorteile für das neue Amt als Staatssekretär?
Ich bin seit fast 40 Jahren Polizist. Diese Erfahrung ist wertvoll und sie wird mir auch als Staatssekretär helfen. Es wird aber eine Umstellung. Das Ministerium des Innern ist mehr als Polizei.

Vor welchen Herausforderungen steht die NRW-Polizei?
Vor ganz vielfältigen. Die Aufgaben der Polizei werden immer komplexer. Terrorgefahr, Einbrüche, Rockerkriminalität, die Menschen sind verunsichert. Ich bin davon überzeugt, dass der veränderte Ressortzuschnitt es ermöglicht, Kräfte zu bündeln und Polizeiarbeit auf das Wesentliche zu konzentrieren: Für mehr Sicherheit zu sorgen und so das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen. Das Ministerium des Innern ist jetzt das Haus der Sicherheit.

Sie machen sich immer wieder gegen gewalttätige Übergriffe auf Kolleginnen und Kollegen stark. Wie wollen sie dieses Problem angehen?
Das Thema liegt mir tatsächlich besonders am Herzen. Weil ich finde, dass eine Gesellschaft, die solche Übergriffe nicht verurteilt und bestraft, ihre Grundlagen beseitigt. Die Kolleginnen und Kollegen können sich darauf verlassen, dass die Polizeiführung hinter ihnen steht und sie unterstützt. Wir brauchen aber in der gesamten Gesellschaft mehr Respekt für den Polizeiberuf. Und harte Strafen für die Täter.

Wo sehen Sie die NRW-Polizei in fünf Jahren?
Als eine hochprofessionelle, personalstarke und bestens ausgerüstete Länderpolizei, die sich leidenschaftlich und mit Herz für die Sicherheit der Menschen einsetzt - und die mit den sich ständig wandelnden Anforderungen Schritt hält.