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Master-Studium

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Master-Studium
Karriere in Uniform - Die Polizei NRW bietet Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, welche die zweite juristische Staatsprüfung oder die zweite Prüfung (Staatsprüfung) für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst bestanden haben, den Direkteinstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst an.
LAFP NRW

Nach erfolgreich absolviertem Auswahlverfahren und Einstellung durchlaufen die neuen Führungskräfte, eine 2 ½ jährige Einführungsphase, die sich in sieben verschiedene Abschnitte einschließlich eines ca. neunmonatigen Studiums an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) gliedert. Sie werden so auf Ihre Aufgaben und Tätigkeiten im höheren Polizeivollzugsdienst vorbereitet. 

Zu diesen gehören u. a.:

  • Übernahme von Führungsfunktionen
  • Leiten von größeren Polizeieinsätzen
  • Entwickeln von polizeilichen Strategien und Konzepten

Beamtinnen und Beamte des höheren Polizeivollzugsdienstes nehmen maßgeblichen Einfluss auf die Ausrichtung und Gestaltung der von ihnen geleiteten Bereiche.

Sie interessieren sich selbst für diese Chance oder kennen in Ihrem Familien- oder Freundeskreis eine potenzielle Bewerberin einen potenziellen Bewerber? Das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten steht Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung. 

Interessierte Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen finden nachfolgend weitere Informationen. 

Einstellungsvoraussetzungen
  • Nachweis der ersten und zweiten juristische Staatsprüfung oder der zweiten Prüfung (Staatsprüfung) für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst (mindestens ein Staatsexamen mit der Note „befriedigend“ oder besser),
  • Eigenschaft als Deutscher im Sinne des Art. 116 des GG oder der Nachweis der Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der EU,
  • Eintritt für die freiheitliche demokratische Grundordnung,
  • Erfüllung der nach dem Landesbeamtengesetz NRW und anderen beamtenrechtlichen Vorschriften erforderlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis,

Polizeidiensttauglichkeit einschließlich:

  • einer Mindestgröße bei Bewerberinnen von 163 cm und bei Bewerbern von 168 cm,
  • eines Nachweises über das Ablegen des Deutschen Sportabzeichens, der bei Vorlage beim LAFP NRW nicht älter als zwölf Monate ist (muss spätestens zum Einstellungstermin vorliegen),
  • eines Nachweises über das Ablegen des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens mindestens in Bronze oder alternativ über das Ablegen des Deutschen Schwimmabzeichens in Gold, der bei Vorlage beim LAFP NRW nicht älter als vierundzwanzig Monate ist (muss spätestens zum Einstellungstermin vorliegen),
  • Nachweis von Sprachkenntnissen in der EU-Amtssprache Englisch mit Level B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen oder 6 Jahre Englischunterricht ab Sekundarstufe I mit entsprechendem Nachweis,
  • Nachweis einer Fahrerlaubnis Klasse B für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe.
Bewerbungsverfahren

Einstellungen erfolgen zum 01.04. des Einstellungsjahres.
Das erforderliche Bewerbungs- und Auswahlverfahren beginnt in der Regel im Sommer des Jahres, das der Einstellung vorausgeht und zwar mit der Bekanntgabe des Bewerbungszeitraumes. Nur im Bewerbungszeitraum werden die erforderlichen Bewerbungsunterlagen versendet. Initiativbewerbungen außerhalb des Bewerbungszeitraumes können leider nicht bearbeitet werden.
Der Einstellung geht ein Auswahlverfahren voraus. Die abschließende Einstellungsentscheidung trifft eine Kommission des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen Frauen werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt.
 

Auswahlverfahren

1. Verfahrenstag, LAFP NRW, Bildungszentrum Münster

  • Durchführung des Persönlichkeitsstrukturtests (PC-gestütztes Selbstbeschreibungsinstrument)
  • Polizeiärztliche Untersuchung

2. Verfahrenstag, LAFP NRW, Bildungszentrum Münster

  • Assessment-Center der Deutschen Gesellschaft für Personalwesen unter Beteiligung von Beamtinnen und Beamten des höheren Polizeivollzugsdienstes

Leistungsstationen sind:

  • Gruppendiskussion
  • Rollenspiel
  • Präsentation
  • Explorationsgespräch

3. Verfahrenstag, MIK NRW, Düsseldorf   

  • Einzelgespräch mit einer Auswahlkommission des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Ergebnisse der einzelnen Verfahrensabschnitte haben jeweils Ausschlusscharakter.

Zum Masterstudium können Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte des gehobenen Dienstes unter bestimmten Voraussetzungen und nach dem Prinzip der Bestenauslese zugelassen werden.