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Karneval: Vorsicht vor K.O.-Tropfen

KO-Tropfen
Karneval: Vorsicht vor K.O.-Tropfen
K.O.-Tropfen sind farb- und geruchlose, chemische Substanzen, die ahnungslosen Personen unbemerkt verabreicht werden. Sie führen zu starken Bewusstseinsstörungen bis hin zur Willenlosigkeit und Bewusstlosigkeit.

Die Täter mischen Mädchen und Frauen K.O.-Tropfen in offenstehende Getränke, um sie willenlos zu machen. Dies geschieht in Kneipen und Diskotheken, aber auch auf privaten Partys. Die Täter bringen ihre willenlosen Opfer an einen anderen Ort. Dann kommt es zu sexuellen Übergriffen an den mittlerweile bewusstlosen Opfern. Anschließend werden sie bestohlen.

Wie schützt man sich vor K.O.-Tropfen:

  • Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen,
  • keine offenen Getränke oder Speisen von Fremden annehmen.
  • Freudinnen sollten aufeinander achten und ihre Getränke nicht unbeobachtet lassen.
  • Höchste Vorsicht ist geboten, wenn es der Freundin plötzlich schlecht geht und Fremde sie aus dem Raum bringen wollen.

Das Betäuben mit K.O.-Tropfen stellt eine gefährliche Körperverletzung gemäß Paragraf 224 des Strafgesetzbuchs (StGB) dar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bestraft werden. Das setzt voraus, dass bei der Polizei Strafanzeige erstattet wird und möglichst schnell Blut und Urin auf K.O.-Tropfen untersucht werden. Auch beim bloßen Verdacht des Missbrauchs von K.O.-Tropfen sollte die Polizei über den Notruf 110 alarmiert werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriminalkommissariats "Kriminalprävention und Opferschutz" der zuständigen Kreispolizeibehörde beraten gerne.